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Wie kann aus Fluch ein Segen werden? (Karfreitag)

Worte, von Gott gesprochen, sind immer endgültig. Die Verurteilung des Bösen, der Sünde, Arroganz und Korruption, von denen Anfang dieser Woche die Rede war, kann weder aufgehoben noch angefochten werden. Wie kann dann trotzdem aus Gottes Verdammung ein Segen für uns entstehen? Der alttestamentliche Prophet Sacharia hilft uns, das zu verstehen: Sach 12,10-13,1.

Und dann, dann werde Ich Mich wieder Meinem Volk zuwenden, den Einwohnern Jerusalems. Ich werde einen Geist der Gnade und des Gebets über sie gießen.
Dann werden sie sehen können, fähig, Mich endlich als den zu erkennen, der Ich bin:
Der Schwerverwundete, von ihnen selbst so zugerichtet.
Sie werden die Löcher sehen, die sie in Meinen Körper bohrten!

Und sie werden weinen – oh, wie sie wimmern und schluchzen werden. Sie werden trauern wie Eltern, deren erstes Kind vom Tode genommen wurde. Die Klage in Jerusalem wird enorm sein. Jedes Geschlecht, jeder Stamm wird ganz besonders trauern, und die Frauen werden auch ganz besonders trauern.

An jenem großen Tag wird eine Quelle geöffnet werden! Eine Quelle für die Nachkommen Davids, die Einwohner Jerusalems! Eine Quelle mit besonderem Wasser, fähig, Sünden wegzuwaschen! Die ekligen Flecken auf ihrem Leben werden weggeschrubbt werden! Dreckige Lebensgeschichten können wieder rein werden!

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