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Und in zehn Jahren?

Passend zu meinem Blogpost über „Zehn Dinge, die es vor zehn Jahren noch nicht gab“ hatte ich heute eine Unterhaltung mit meinem Sohn über den Mobile World Congress, der kürzlich in Barcelona stattfand. Sein Arbeitgeber hatte einige Mitarbeiter, darunter einen Futurologen dorthin gesandt, um sich über die neuesten Trends zu informieren. Wer glaubt, die Technik habe bald das Ende der Fahnenstange erreicht, wird überrascht werden (oder enttäuscht – je nachdem, wie man es sieht…). Die Entwicklung schreitet derzeit immer schneller voran. Das bedeutet, es werden immer mehr Chips unseren Alltag beeinflussen, und das bedeutet, unser Alltag wird sich noch mehr und noch schneller verändern.

Einige Stunden zuvor hatte ich eine Vorlesung zum Thema „Warum Gemeindegründung?“ gehalten. Dort gab ich mein Bestes, um den Studenten vor allem eins mit auf den Weg zu geben: Es geht heute bei Gemeindegründung weniger um den Start eines neuen Gottesdienstes in einem anderen Gebäude. Es geht vor allem darum, heutigen Menschen Jüngerschaft beizubringen, und Jüngerschaft ist nur in Gemeinschaft möglich und obendrein ein mutiges aber gesundes Gegengewicht zur krankhaften Unbalance einer Gesellschaft. Wir werden in Zukunft immer häufiger fragen müssen, was es heißt, in dieser Welt ein wahrer Nachfolger Jesu zu sein.

Wer ein wahrer Jünger sein will, wird in den kommen zehn Jahren absolut keine Langeweile erleben. Anders ausgedrückt: Wenn Dir Dein Leben gerade etwas einspurig und langweilig vorkommt, lauf mal ein paar Kilometer hinter Jesus her und Du wirst den Unterschied merken.

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